Verpackung

Die meisten Verpackungsmaterialien haben die unangenehme Eigenschaft, sich bei der Herstellung und Verarbeitung aufzuladen (siehe Material in Ihr Problem). Meist ist die Folge davon, dass Abläufe durch widerspenstige Haftung gestört werden, Schmutz angezogen wird und die Mitarbeiter Schläge verspüren können – eine Aktive Entladung kann Abhilfe verschaffen. In folgenden Prozessen werden bereits IONTIS Produkte zur Ent- aber auch Aufladung eingesetzt:
Unsere Fachexperten befassen sich täglich mit Elektrostatik in der Industrie – profitieren Sie von der Expertise und lassen Sie sich beraten!

 

Prozesse Elektrostatische Lösungen
Schlauchbeutel-Produktion

Beim Formfüll-Verschweissen lädt sich beim Abwickeln der Folie diese auf – die entstehende Ladung muss umgehend mit Entladeelektroden neutralisiert werden, damit Füllgut nicht am Film haftet und beim Verschweissen die Nähte undicht macht.

Tiefziehen

Die beim Thermo-/Vakuumformen durch Verformung und Abkühlung entstehende Elektrostatik wird mit Entladeelektroden nach dem Prozess beseitigt, um Stapelprobleme und Staubanziehung zu verhindern.

Bei Inline-Systemen werden vor der Formung bzw. dem Verschliessen die Folienseiten elektrostatisch entladen und gereinigt, damit die Verschweissung ohne Schmutzeinschlüsse erfolgt.

Extrusionsblasen

Die Extrusion der Extrudate kann elektrostatische Aufladung erzeugen, welche diese ungünstig an der Form oder bei mehreren gleichzeitigen Extrudaten aneinander haften lässt – das kann jedoch mit Entladeelektroden verhindert werden.

Die gefertigten Behälter laden sich beim Weiterverarbeiten wiederum durch Reibung auf und werden mit Elektroden oder Entladesprühdüsen neutraliert und staubfrei gehalten.

Ampullen/Flaschen-Befüllung

Vor dem Abfüllen werden Ampullen und Flaschen meist mit punktgenauer Entladung entladen, um mögliche statische Haftkräfte zu neutralisieren und die Behältnisse sauber zu halten.

Pulverabfüllung

Die verwendeten Kunststoff- (aber auch Glas-) Behältnisse können sich am Karussellsystem aufladen, so dass Staub angezogen wird, Pulver aussen haften kann und innen eine Beschichtung erzeugt und am Füllkopf haften bleiben kann – Entladung an den Behältnissen und/oder am Fülltrichter schafft Abhilfe.

RFID Labels

Hochleistungs-Entladeelektroden stellen beim Auf-/Abrollen, Stanzen wie auch Anbringen der RFID Tags sicher, dass die durch Trägerfilm und Tagmaterial entstehende Ladung die fragilen Chips nicht zerstört.

Produktkodierung

Bei der Tintestrahlkodierung kann die aufgebrachte Tinte aufgrund statischer Aufladung der Güter oder Verpackungen zu Verzerrungen des Tintenmusters führen und auch die Elektronik des Druckkopfs beeinträchtigen, wenn keine Entladung vor dem Druck angewendet wird.

Etikettierung

Bei der Flaschenetikettierung können sich die Etiketten(-rollen) aufladen und müssen vor dem Anbringen entladen werden, damit die Etikettenzuführung und gute Etiketten-Platzierung vor Allem bei hohen Geschwindigkeiten gewährleistet ist

Sleeve-Etikettierer können den Folienschlauch durch Reibung und beim Schnitt aufladen. Durch eine Entladung wird sicher gestellt, dass die Folie nicht am Dorn haften bleibt und nach dem Schneiden richtig über den Behälter fällt.

Schutzpapier & Beilagen-Fixierung

Durch gezielte Aufladung der Güter wird auch bei hohen Bahngeschwindigkeiten sicher gestellt, dass Schutzpapiere haftend aufgebracht werden können und an Beilagestationen Karten und Beilagen genau fixiert werden können.

Over-Wrapping

Bei der Abwicklung und Formen der Schrumpffolie zur Röhre kann diese sich aufladen und muss zur effizienten Verarbeitung entladen werden.

Eine gezielte Aufladung der überlappenden Folienseiten kurz vor dem Schrumpftunnel kann ein Zerreissen des Films verhindern.

Wrap-around Packer Beim Abwickeln der Folie und bei den Wickelstangen sorgt eine Entladeelektrode für ein störungsfreies Umwickeln der Güter.
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